Bei Umgangsvereitelung droht Verlust des Sorgerechtes!

Die beharrliche Vereitelung eines Elternteils, den Umgangs des Kindes mit einem anderen Elternteil zuzulassen, kann zu einem Verlust des Sorgerechtes führen. Zuletzt hat das OLG Dresden mit Entscheidung vom 28.01.2020 einen dahingehenden erstinstanzlichen Beschluss bestätigt. Hintergrund der Entscheidung war, dass die Kindesmutter massive Ängste des Kindes in Bezug auf den Vater hervorgerufen und ein Feindbild

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Elterliche Sorge und die Frage der Zustimmung zur Impfung!

Die Entscheidung, ob ein Kind geimpft wird, beinhaltet eine bedeutsame Angelegenheit gem. § 1628 BGB. Nach Auffassung des Oberlandesgerichtes Jena (Entscheidung vom 07.03.2016, AZ 4 UF 686/15) müssen damit beide sorgerechtsberechtigten Eltern der beabsichtigten Impfung zustimmen. Dagegen meint das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG Frankfurt FamRZ 11,47) dass bei solchen Impfungen, welche die ständige Impfkommission der BRD

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Patchwork-Familie

Neben der klassischen Familie, in welchem die Ehegatten ihre gemeinsamen Kinder in einem Haushalt versorgen und den Alleinerziehenden, nimmt die Anzahl der sogenannten Patchwork-Familien weiter zu. Zwei Erwachsene leben mit Ihren Kindern aus vergangenen Beziehungen zusammen. Hieraus ergeben sich verschiedene rechtliche Probleme, die wie folgt kurz dargestellt werden sollen. a. Sorgerecht des Stiefelternteils Die Trennung

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Umzug in ein anderes Bundesland – gemeinsame Entscheidung der sorgeberechtigten Eltern

Das Oberlandesgericht Nürnberg hat mit Beschluss vom 22.05.2013 nochmals eindeutig klargestellt, dass für den Umzug mit minderjährigen Kindern grundsätzlich die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich ist, wenn eine gemeinsame elterliche Sorge besteht. In dem zu entscheidenden Fall hatte die Mutter ohne vorherige Absprache mit dem Vater den Umzug gemeinsam mit den Kindern von Nürnberg nach

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Ausgleichsansprüche in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Ausgleichsansprüche in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft sind zu verneinen, wenn die Zuwendungen im Rahmen der übli-chen Lebenshaltung der Familie liegen. Dies gilt auch dann, wenn dadurch beim anderen Partner Vermögen gebildet wurde. Das OLG Bremen hatte mit Urteil vom 09.06.2011 – Az.: 5 U 50/10 – dar-über zu entscheiden, ob in einer nichtehelichen Beziehung Aus-gleichsansprüche bestehen,

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