Aus für Helmpflicht in Deutschland

Der Bundesgerichtshof hat am 17.06.2014 (AZ: 6 ZR 281/13) ent-schieden, dass einen Radfahrer an einem Verkehrsunfall nicht deshalb eine Mitschuld trifft, weil dieser keinen Fahrradhelm trägt. Damit hoben die Bundesrichter die Entscheidung der Vorinstanz, Oberlandesgericht Schleswig, auf, worin einer vor drei Jahren verunfallten Radfahrerin eine Mitschuld auferlegt und deshalb ihr Schadensersatzanspruch gegen die Versicherung und

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Sofortverkauf des Unfallfahrzeugs führt nicht zum Verstoß gegen Schadensminderungspflicht!

Gemäß den Vorgaben des BGH hat ein Sachverständigengutachten im Falle des Totalschadens 3 regionale Angebote zum Restwert zu beinhalten. Sofern der Geschädigte sodann nach Erhalt des Gutachtens direkt sein Fahrzeug veräußert, bevor die Haftpflichtversicherung Gelegenheit hatte, ein eigenes Angebot zu unterbreiten, so verstößt der Geschädigte nicht gegen die ihm auferlegte Schadensminderungspflicht. Diese Rechtsprechung bestätigte auch

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Unfallschadensregulierung – neue Tendenz in der Rechtsprechung

Der BGH beschneidet die Rechte des Geschädigten gemäß seiner Entscheidung vom 03.12.2013 zum Aktenzeichen VI ZR 24/13 nunmehr ausdrücklich und eklatant. War es für den Geschädigten dem Grunde nach möglich, nach einem Verkehrsunfall seine Reparaturkosten fiktiv abzurechnen und die auf die tatsächlich geringer anfallenden Reparaturkosten die Differenz an Mehrwertsteuer zu verlangen, so schiebt der BGH

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Motorradfahrer kann Sportschuhe tragen

Ein Motorradfahrer, der während des Motorradfahrens Sportschuhe trägt und es im Fortgang der Fahrt zu einem Unfall kommt, trägt kein Mitverschulden an dem Unfall, jedenfalls nicht wegen des Tragens von Sportschuhen. (Beschluss des OLG Nürnberg vom 09.04.2013 zum Az. 3 O 1897/12) Pünktlich zu Beginn der Motorradsaison, die dieses Jahr auf Grund des sonnigen und

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KALTE JAHRESZEIT – Wer haftet bei Schnee und Eis?

Wenn es draußen stürmt und schneit, muss ein Eigentümer sein Haus winterfest machen. Er sollte aber auch etwa an die Straße vor seinem Haus denken. Denn wenn dort Schnee liegt und ein Passant darauf ausrutscht, haftet er. Damit niemand zu Schaden kommt, sollte ein Hauseigentümer in der kalten Jahreszeit einiges beachten. Es ist wieder so

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Skiunfall auf nicht zugelassener Strecke – Versicherung leistungsfrei? Keine Ausnahme für Michael Schuhmacher?

Skiunfälle betreffen, insbesondere in den Alpenländern, ca. ein Drittel aller Sportunfälle. Nicht selten enden diese tödlich; jedenfalls aber regelmäßig mit erheblichen Verletzungen. Zumeist handelt es sich um selbstverschuldete Einzelstürze. Laut Statistik sind von den Sport treibenden Personengruppen besonders gefährdet junge und unerfahrene Pistenbenutzer, untrainierte Personen und Personen ab dem 45. Lebensjahr. Besonders aktuell ist dieses

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Kein Schadensersatz beim „So-Nicht-Unfall“

Einem geschädigten Unfallbeteiligten steht kein Schadensersatzanspruch zu, wenn ein Verkehrsunfall trotz nachgewiesener Kollision die anspruchsbegründenden Fahrzeugschäden nicht herbeigeführt haben kann und ein anderer Geschehensablauf, der die vorhandenen Fahrzeugschäden erklären könnte, vom Kläger nicht vorgetragen wird (Fall eines „So-Nicht-Unfalls“). Sandro Wulf Rechtsanwalt

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Ein Glas Glühwein kann für Autofahrer schon zu viel sein!!!!

Der Alkoholgehalt kann dazu führen, dass Autofahrer ihren Wagen nicht mehr sicher lenken können. Bei Unfällen drohen hohe Strafen. Ein Glühwein mit Schuss auf dem Weihnachtsmarkt – warum nicht denken sich viele. Aber Vorsicht ist geboten: Denn beim Glühwein lässt sich nicht immer einschätzen, wie viel Alkohol er tatsächlich enthält. Schon ein Glühwein kann Autofahrer

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Schäden bei Verkehrsunfall – Arbeitgeberregress bei

Versucht der Schädiger die Arbeitsunfähigkeit des Geschädigten, so hat er nicht nur den entgangenen Verdienst aus abhängiger Arbeit, sondern grundsätzlich auch den auf den Zeitraum der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit entfallenden Anteil des Urlaubsentgeltes zu ersetzen. Dieser Anspruch geht gemäß § 6 Abs.1 EntgFG auf den Arbeitgeber über, soweit dieser dem Geschädigten für die Zeit seiner unfallbedingten

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Autowaschanlage – ein Dauerbrenner

Das Durchfahren einer Waschanlage ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, um das Fahrzeug von Schmutz und Dreck zu befreien. Oftmals treten während des Waschvorganges Schäden ein, die dann zur weiteren Streitigkeiten zwischen dem Inhaber der Waschanlage und dem Geschädigten führen. An dieser Stelle sollen die Grundsätze skizziert werden, die im Rahmen einer Schadensabwicklung maßgeblich zu

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